Was morgens früh mit der Straßensperrung der Theodor-Storm-Straße begann, zog sich den ganzen Tage über – der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Feudenheim.
Auf der Straße standen später alle Einsatzfahrzeuge der Feudenheimer Wehr parat, schnell sicherten sich die Kinder die Plätze im Fahrerhaus, während die Eltern eher die Technik im Geräteaufbau begutachteten. Neben den Fahrzeugen waren insbesondere das Hochwasserrettungsboot und der Anhänger für Vegetationsbrandbekämpfung von Interessen. Selbst einer der Bürgermeister zeigte sichtlich vergnügt und stolz, dass er gerne mit uns in einem Boot sitzt – vielen Dank an dieser Stelle für das Interesse, das offene Ohr und die netten Worte.
Insgesamt gab es viel Lob seitens der Besucher, nicht nur für den Tag der offenen Tür, sondern insgesamt für das ehrenamtliche gesellschaftliche Engagement, das wir alle für die Mannheimer Bevölkerung leisten.
Die Kinder zog es direkt auf die riesengroße Hüpfburg, während das große Speiseangebot unseres Küchenteams nicht weniger Anklang fanden.
Von der Bratwurst und Currywurst über Pommes bis hin zur Pilzrahmpfanne, von Waffeln über Slushice und Kaffeespezialitäten bis hin zum lange ersehnten Kuchenbuffets mit mehr als 40 selbst gebackenen Kuchen und Torten reichte das Angebot. Unser Dank gilt hier allen Bäckern und Bäckerinnen, Sponsoren und auch den unterstützenden Händen beim Verkauf.
„Die Digitalisierung zieht ja auch bei der Feuerwehr ein“ hörte man, als einer der Gäste verwundert war, dass wir auch eine Kartenzahlung anbieten konnten. Es musste sich um einen „Erstbesucher“ handeln, denn ganz neu ist diese Option unseres Kassenteams nicht…
Den Weg bis hin zur Digitalisierung zeigte die Bilderausstellung über die Historie der FF Feudenheim.
Die Vorführung der Jugendfeuerwehr zeigte, was der Feuerwehrnachwuchs alles lernt – von Feuerwehrtechnik über Einsatzregeln hin zu Kameradschaft und Teamwork. Der brennende Müllcontainer wurde so schnell gelöscht, dass garnicht alle Aspekte der Übung in die Moderation einfließen konnten. Die wichtigsten Dinge wurden aber klar benannt: Feuer ist gefährlich und gehört nicht in Kinderhände. Klar wurde auch, dass alle Kinder die Notrufnummer 112 kennen. Und falls doch mal etwas brennen sollte, „uffbasse“ und nicht alles mit Wasser löschen.
Am Stand des Feuerwehr-Fanladens gab es passend zur Vorführung auch den „Kinderfinder“ zu kaufen, einen Aufkleber, der von außen sichtbar macht, welches das Kinderzimmerfenster ist. Aber nicht nur lebensrettendes wurde am Stand verkauft, auch viele Modellautos, Bücher und Kinderfeuerwehrhelme.
Die ganz kleinen – die Löschlöwen – starteten mit allen Kindern einen Parcours aus Spiel und Spaß mit Feuerwehrbezug. So wurden Wassertransport, Bewegung in Feuerwehrbekleidung und Zielspritzen geübt, bevor es für ganz viele der Kinder zum Jugendstand ging um das Erinnerungsfoto zu machen.
„Viele Gäste aus der Politik, dem Feuerwehrumfeld, Anwohner und Freunde waren heute hier – wir freuen uns über jeden Einzelnen“ war das Feedback der Abteilungsleitung am Ende des Tages. Zwar hat der einsetzende Regen unserem Tag der offenen Tür ein feuchtes Ende beschert, der Stimmung hat das jedoch keinen Abbruch getan. Nach dem Aufräumarbeiten konnte am späten Abend die Straßensperrung dann auch wieder aufgehoben werden und die ehrenamtlichen Feudenheimer Einsatzkräfte den Heimweg zu ihren Familien antreten.













